Samstag, 22. Oktober 2011

http://www.renate-conrad.de/

Die Geschichte einer Familie

 An einem kalten Sonntagmorgen schlenderte Hardy auf dem Weg zum Hochamt, wie Sophia und der Anstand es verlangten, artig  hinter seinen Schwiegereltern her. Lilli hielt sich an seinem Arm fest, denn auf ihrem Weg  zur Kirche hatte Petrus einige Hindernisse in Form von spiegelglatten Eisflächen ausgelegt.  Mit Fantasie und Humor erzählt die Autorin wie einst Hanna Elisas Vorfahren aus vielen Ländern Europas zusammen fanden, und sie Tatkräftig und optimistisch ihr Leben in der Fremde gestalteten.



Inhalt

Hanna Elisa fliegt gemeinsam mit ihrem Mann in den Mittleren Osten, um ihre Tochter und das neugeborene Enkelkind zu besuchen. Auf dem langen Flug führen die Gedanken sie in eine Zeit, die sie nur aus Erzählungen ihres Vaters und ihres Großvaters kennt, verfangen sich in den unruhigen Zeiten ihres eigenen Beginns. 
Es begann alles auf einer Hochzeit, als die fröhliche Lilli dem Marinesoldaten Hardy begegnete, der einst ausgesandt wurde die Welt zu erobern. Der ehemalige U-Boot Funker Hardy, Sohn eines Bergarbeiters oft nur knapp dem Tod auf den Weltmeeren entronnen und Lilli, ein unbekümmertes rheinisches Mädchen, planten voller Zuversicht ihre gemeinsame Zukunft. Tatkraft und Ideenreichtum, Optimismus und Humor prägten ihre Taten, die sie auch die schwierigsten Zeiten überstehen lässt. Hanna Elisa erlebte zwei Welten. Da war Lillis Familie, angeführt von Jakob, dessen hohes Ansehen im Dorf ihn zum Berater der Unsicheren machte. Von ihm lernte Hanna Elisa schon früh, sich einzumischen und die streng katholische Großmutter, die dem Kind nicht erlaubte am Morgen vor dem Beten zu singen. Im Ruhrgebiet lebten Hardys Eltern, unpolitisch und nicht nur zu Jakobs Entsetzen waren sie einst Befürworter Hitlers Politik. Erst als die Auswirkung des Krieges auch ihre Familie erreichte entstanden Zweifel.  Hier erlebte Hanna Elisa Urlaubstage ohne Fesseln, Zusammentreffen der Nachbarschaft auf der Bank unter dem Fliederbaum, gemeinsames Musizieren, Toleranz  -  aber auch das Auseinandergehen der langjährigen Gemeinschaften, als der Fernseher seinen Siegeszug antrat.  





Dienstag, 12. Januar 2010

www. Nie wieder Krieg - eine Illusion?

In den Trümmern von Remagen aufgewachsen habe ich mir seit  frühester Kindheit Gedanken zum Krieg gemacht, ob von Staatshäuptern oder Industriellen ausgehend, ob der Krieg sich gegen den Menschen richtet oder gegen die Natur. (die letztendlich immer beide betroffen sind) Die Entwicklung der Waffen spricht nicht von Intelligenz sondern von Verblendung und Selbstverliebtheit. Mein Fazit, kein Krieg ohne Religion, Gier, Dummheit, Kurzsichtigkeit, Überheblichkeit. Kein Krieg ohne die Denkweise der Krupps, Thyssen und Quandts.... Auf allen Kontinenten unserer Erde fehlt Geld für Bildung und Nahrung, aber nirgendwo für Waffen. Still und leise wurde während der letzten Fußballweltmeisterschaft die Luftwaffe der Bundeswehr für Milliarden aufgerüstet, vor wenigen Wochen wurden wieder Milliardenbeträge bewilligt. Sind wir bereit wieder zu töten? Leid über die Menschheit zu bringen?
Wo bleibt der Aufschrei des Volkes??
Und gleichzeitig wachsen in unserem reichen Land Kinder in Armut auf, hungern, Bildung bleibt ihnen versagt, kein Geld für Kita und Ganztagsschulen. (Ein gebildetes Volk ist nicht manipulierbar) Die unteren Einkommengruppen werden von unseren Machthabern immer höher belastet, läßt die Reichen noch reicher werden. Es ist Zeit aufzustehen, aber wer beginnt?





Sonntag, 3. Januar 2010

Kater Enzo hat das Wort



Es ist Nacht, der Katzen schönste Zeit. An ganz normalen Tagen bin ich mit der Katzenbande zu dieser Stunde schon im Dunkel verschwunden. Die Dächer der umliegenden Häuser, Büsche, Bäume, Gartenhäuser, Keller und ein alter Hühnerstall laden ein zu tausendundeinem Abenteuer. Irgendwann aber haben wir genug Mäuse gefangen, Nachtfalter gejagt und den Kröten hinter her gesehen, die Alten eher, die Kleinen etwas später. Schließlich besitzen sie noch die Ausdauer der Jugend. Und dann wird es auch schon Zeit für den nächtlichen Diskussionskreis. Hintereinander huschen alle Katzen des weiteren Umfeldes in Renates zum Geräteschuppen umgestalteten Hühnerstall, setzten sich auf Abstand bedacht in einem so großen Rund zusammen wie es die Wände des Stalls erlauben und der Austausch der Tagesereignisse beginnt. Die Alten, der vielen Reden müde, setzten sich in majestätischer Haltung auf die Reste der etwas abseits liegenden Strohballen. Sie genießen das Zusammensein wortlos,erinnern sich an vollbrachte Heldentaten und viele Streiche, die die Jungen ihnen niemals zugetraut hätten. Aber sie schweigen, wissen sie doch das Taten aus vergangener Zeit die Jugend wenig interessiert. Ihr Leben steht jetzt im Mittelpunkt. Lenin, seit Minous Verschwinden mein allerbester Kumpel, gesellt sich zu mir. Es gibt Tage, da kann ich seine Anwesenheit nur schwer ertragen, obwohl ich ihn gern habe und seine Art sehr schätze. Aber er kam ins Haus, weil Minou verloren ging...
Natürlich versuche ich die negativen Gefühle zu verbergen, aber Lenin ist sehr feinfühlig und erkennt meine Stimmung sofort und dann zieht er sich traurig in sich selbst zurück. Heute geht es mir gut und Lenin ist entspannt und glücklich. In seinem ersten Lebensjahr lebte er mit neun anderen Katzen bei einer uralten Dame. Sie wurde krank und es blieb keine Hoffnung auf Genesung und ihre Kinder kamen aus der Ferne und brachten Lenin und seine Familie in das seit einiger Zeit ständig überfüllte Tierheim. Sie wurden gut versorgt und fügten sich geduldig in ihr Schicksal. Als Renate meine Trauer über den Verlust meiner kleinen Schwester nicht mehr mit ansehen konnte, sie selber bei meinem Anblick auch immer trauriger wurde und die alten, ach was sage ich, die uralten Katzen Luigi, Kitty und Carlito auch nur weise Sprüche von sich gaben, sagte sie, jetzt ist Schluss mit der Trauer, jetzt fahre ich ins Tierheim, und sie sah Lenin in die Augen und spürte, das ist der richtige Kumpel für Enzo. So war es auch und er ist es immer noch. Die kleine alte Kitty ist gestorben, aber das ist eine andere Geschichte und es kamen die wunderschöne Arischa und ihr Halbbruder Dimitri ins Haus. Heute durften die beiden das erste Mal mit uns in die Dunkelheit hinaus. Mit großen staunenden Augen liefen sie an unserer Seite, tobten, haschten nach Unbekanntem, wollten gar nicht mehr von dem mit Efeu bewachsenen Dach herunter kommen, fielen fast in den Teich. Aber Lenin und ich sind gute Pflegeväter, keinen Augenblick lassen wir sie aus den Augen.Jetzt sind wir vollzählig versammelt, fast vollzählig muss ich bemerken. Der dicke Bilbo trudelt immer etwas später ein. Er kontrolliert noch diverse Futternäpfe, die die Menschen für die Igel gefüllt haben. Nicht das jetzt jemand etwas Falsches denkt, er kontrolliert sie nur, sein Körperumfang spricht für sich, er hat das nicht nötig, er wird bestens versorgt.
Alle Augen sind auf mich gerichtet, wollte ich doch vom wunderschönen Herbst mit Minou erzählen. Lenin und die Kleinen kennen die Geschichte auch noch nicht und ich überlege, wie ich beginne. Es war September, wunderschönes Wetter und Renates Mann packte das Auto, schleppte Koffer, Katzenkörbe, Spielzeug, Blumenstauden, Bambus, und Büsche, alles Ableger aus unserem Garten, ins Auto. Minou und mich verfrachtete er im Reisekorb, und alles wurde im Auto verstaut. Die Alten wollten zu Hause bleiben, Reisen lehnten sie ab. Für Betreuung, Fressen und Streicheleinheiten war gesorgt. Unser Ziel war der Garten, indem One und Two in jeder freien Minute Fußball spielen. Hier begann unsere Freundschaft. Gemeinsam wurde gebuddelt, gegossen, Ball gespielt und traurig kletterten wir nach einer Woche wieder ins Auto, als es nach getaner Arbeit, viel Geschnatter und Gelächter, Sekt trinken, Kuchen essen und Sahne schlecken, Herzen und Küssen hieß, Abschied zu nehmen, ab nach Hause. Kommen wir von einer längeren Fahrt zurück führt Renates Schritt sie zuerst in den Garten. So auch diesmal. Unseren Reisekorb noch in der Hand, sich hinunter beugend um ihn abzustellen, fällt ihr Blick auf die Wiese unter den Walnussbaum. Oh Schreck, Minou und ich springen aus dem Korb, den Renate
unsanft, aber bereits geöffnet, auf die Erde fallen lässt. Was ist passiert? Die gesamte Nachbarschaft scheint ihre Regenfässer, Speisskübel und einen Pool auf unserer Wiese abgestellt zu haben. Schnell löst sich das Rätsel. Der Teich hat ein Loch, die Fische sind in den Pool umgezogen, die Wasserpflanzen versuchen in den zahlreichen Behältern zu überleben. Das mussten wir begutachten. Wir rannten zum Pool und vorsichtig balancierten wir auf dem dicken Luftring. So nah waren wir den Fischen noch nie. Renate hatte uns von Anfang an unmissverständlich erklärt, sie duldet nicht, wenn wir Tiere töten, ausgenommen Mäuse und Ratten. Schweren Herzens richten wir uns danach, auch wenn es an manchen Tagen sehr schwer fällt, vor allem dann, wenn wir alleine sind und unsere Taten von niemanden bemerkt werden. Renate trat an den Pool, nahm jeden von uns in eine Hand und aus war der Traum, den Fischen nahe zu sein.
In den nächsten Tagen verwandelte sich der Garten in ein wunderschönes Chaos und der Teich war nur noch ein großes Loch mit steilen Wänden. Minou und ich waren erst ein paar Monate alt und dieser Trichter riesig und auf Renates Wunsch vergrößerten ein paar nette junge Männer ihn noch und legten Terrassen an, formten und verschönerten die gesamte Ansicht, und unsere Spiellandschaft war vollkommen. Wir jagten uns kreuz und quer, hinauf und herunter und rundherum. Im Flachland geboren und aufgewachsen konnten wir uns jetzt vorstellen, wie schön es sein muss in den Bergen herumzulaufen. Alles machten wir gemeinsam. Selbst der alte Luigi gesellte sich an diesen Sonnentagen zu uns, und wenn er auch nicht mehr soviel tobte, den herunter kullernden Lehmbrocken lief er auch hinterher. Kitty lag auf ihrem Lieblingstisch und blinzelte uns wohlwollend zu. Immer wieder liefen wir zum
Pool, sahen Renates besorgten Blick. Sie fürchtete um Goldorfen, Koi und Bitterlinge. Zügig sollte die Arbeit voran schreiten, damit vor dem Winter alles schön gemütlich für die Fische wäre. Und eines Tages war es dann soweit. Wir wurden des Teiches verwiesen, freundlich aber bestimmt. In angemessener Entfernung beobachteten wir die starken Jungs, die die riesige Kautschukplane mit lautem Hauruck auslegten, sich gegenseitig auf die Schulter klopften und Renate zufrieden lachte. Regenwasser lief ein, Unterwasserpflanzen wurden eingesetzt und die Spannung stieg. Was passiert mit den Fischen. Können wir vielleicht doch einen schnappen, einen ganz kleinen? Ihr könnt es euch denken. Wie geschickt wir es auch anstellten, Renate ließ sich nicht ablenken. Minou veranstaltete die größten Faxen, stellte sich auf die Hinterbeine, imitierte ein Erdmännchen, verfolgte auf dem Rand des Pools einen Marienkäfer, zeigte kein Interesse für die Fische. Pirouetten drehend tanzten wir zu den Fässern, knabberten an Gräsern, folgten springend einem weißen Schmetterling. Renate amüsierte sich über unsere Mätzchen, durchschaute sie aber. Sorgsam nahm sie die Fische aus dem Pool, in dem nur noch wenig Wasser war und ließ uns erst aus den Augen als der letzte Fisch umgesetzt war. Erschöpft aber zufrieden nahm sie uns auf den Arm, stellte sich an den Teich und wir schauten gemeinsam den dicken Goldorfen zu, die aufgeregt ihre Bahnen zogen. Endlich wieder Platz, riefen sie. Aber das verstanden nur Minou und ich. Stolz erzählten wir allen im Garten lebenden Tieren, die Fische haben die Aktion unbeschadet überlebt. Seite an Seite saßen wir von nun an jedem Abend am Wasser, beobachteten die Fische, sahen den Wasserläufern zu, und grübelten, wie sie es schafften ohne Hilfe über das Wasser zu laufen. Wir versuchten das auch, immer wieder, wir wollten nicht glauben, dass diese kleinen Käfer etwas können, das uns nicht gelang. Aber unsere Versuche scheiterten kläglich. Immer wieder versanken wir im Wasser, schwammen jedes mal aufs Neue erschrocken ans Ufer, beobachteten weitere Stunden, ja Tage, die kleinen Tiere und ergründeten ihr Geheimnis nicht. Nachdem wir dann noch einige missglückte Laufversuche auf dem Wasser unternahmen, den im Zickzack-Kurs fliegenden Libellen hinterher sprangen und dabei auch im Wasser landeten, und zu unserer Schmach jedesmal in ein Badetuch gewickelt wurden, gaben wir auf und achteten auf einen angemessenen Abstand zu allen am und im Wasser lebenden Tieren. Nichts sollte uns mehr locken.
Wenn Minou und ich aus lauter Neugier und Übermut ins Regenfass fielen, Renate uns trocken rubbelte und tröstende Worte sprach, das konnten wir genießen. Das tat gut. Aber nach einem wohl überlegten Versuch, der dann kläglich scheiterte, lachend in ein Handtuch gewickelt zu werden, das war zu viel, das war gegen die Katzenehre. Da waren Minou und ich einer Meinung.




Mein Herzenswunsch, dass meine Liebsten aufhören zu rauchen


"Bedenke: den eignen Tod, den stirbt man nur;
doch mit dem Tod der anderen muss man leben".
(Mascha Kaléko)



natur oder bunt





Donnerstag, 12. November 2009

Schweinegrippe - Impfung fürs Volk mit einem Serum, das in der USA verboten ist!!

Laut Presseveröffentlichung lassen sich nur ein Viertel der Menschen mit Abitur gegen die Schweinegrippe impfen. Da ist das Abitur dann doch noch zu etwas gut. Den anderen sei gesagt „Achten sie auf die Wirkung der `gewaltigen Zwerge` nämlich der Nano-Partikel.

Schon in der Vergangenheit hat es in Impfstoffen Adjuvantien, neudeutsch Wirkverstärker, gegeben und zwar in Form von hochgiftigen Formaldehyd- und Quecksilberverbindungen.
Aber beim für das Volk hergestellte Impfstoff gegen die Schweinegrippe gibt es nicht nur die übliche Giftbeimischung, diese Wirkverstärker sind obendrein mit Nano-Technologie hergestellt. Das bedeutet, der Impfstoff enthält Nano-Partikel, diese gewaltigen Zwerge.
Studien haben belegt, Nano-Teilchen, eingeatmet oder gespritzt, wandern mit einer ungeheueren Geschwindigkeit durch den Körper , und sie zerstören die Körperorgane, durch die sie hindurch wandern, um sich im Gehirn festzusetzen und dort die Zellen zerstören.
Anmerkung: Der Impfstoff ohne die Wirkverstärker, also den für die Elite (Politiker, Bundeswehr) ist der einzige in der USA zugelassene. Der andere ist verboten.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Im Saarland geht es auch nur um Macht,

denn würde eine rot-rot-grüne Regierung erfolgreich arbeiten, wer braucht dann noch die Grünen? Also bitte, dann doch lieber ein Bündnis mit schwarz-gelb.

Bereitet Schäuble mit seiner angestrebten Überwachung das vierte Reich vor?

Gegen Rechts - Pro Links

Bereitet Schäuble mit seiner angestrebten totalen Überwachung das Vierte Reich vor? Denn wo werden die Nazis von unserem Rechtsstaat an ihrem Tun gehindert?
Aber Musik hörenden junge Leuten, die äusserlich nicht ins System passen, sich Gedanken über den Zustand unserer Republik machen, wird mit allen, auch nicht legalen Mitteln, das Leben erschwert. Dabei braucht jeder Staat die anders Denkenden, wie würden wir uns sonst weiter entwickeln?
Selber war ich 15 Jahre in der Kommunalpolitik aktiv, Willi Brandt und seine Politik hatte mich einst überzeugt, habe bedauernd mein Parteibuch abgegeben, das war schon lange nicht mehr die SPD von Willi Brandt, und mich ins Privatleben zurück gezogen. Denn! Ich sehe, unsere heutigen Machthaber behandeln uns nicht besser als in der Feudalzeit das gemeine Volk behandelt wurde. Werden wir zu anderem gebraucht als Abgaben zu leisten, den Umsatz anzukurbeln, sprich einzukaufen, und alle paar Jahre einmal wählen zu gehen. Mein Fazit, da die Regierenden aller Parteien den Bezug zur Wirklichkeit schon lange verloren haben, fühle ich mich in keiner Partei mehr zuhause. Meine einzige Hoffnung, dass dieser, mein Staat, den Weg zurückfindet in die Menschlichkeit, liegt auf den Linken. Ich bewundere ihren Einsatz. Mir ist vorher kein Fall bekannt geworden, in dem ein Politiker auf einen Posten verzichtet, um die Sache nach vorne zu bringen. Bei den Linken gehört es nach diesen Wahlen fast zum Alltag. Schlimm wie führende Köpfe der Linkspartei bundesweit in der Presse lächerlich gemacht werden. Sie alleine sind in der Lage uns aus dieser Kälte zu führen und den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Entscheidungen zu stellen und nicht das Wohl der Lobbyisten und ihr eigenes.


AZ Wuppertal von Polizei gestürmt
Wuppertal Infomiert 14.03.2009 01:25 Themen: Freiräume Repression
AZ Wuppertal von Polizei Hundertschaften attackiert. Polizei befindet sich im moment im Gebäude.
Mindestens 2 Verletzte und noch keine Zahl von Festnahmen.
Am frühen 14.3.09 gegen 0:33Uhr wurden von einigen KonzertbesucherInnen im AZ Wuppertal behelmte Polizisten der Einsatzhundertschaft im Treppenhaus des Autonomen Zentrums Wuppertal in der Markomannenstraße bemerkt.
Diese riefen sofort weitere Menschen zur Hilfe. Es wurde sich in den oberen Konzertsaal zurück gezogen und die Tür verschlossen.
Wenig später um 0:36Uhr versuchten die Grünen die Tür einzutreten. Dies gelang zunächst nicht. Woraufhin dann die Tür mit der Flex geöffnet wurde.
Die Polizisten waren laut Zeugenaussagen äußerst aggressiv und wenig gesprächsbereit. Dafür spricht auch, dass es zum jetzigen Zeitpunkt bereits mindestens 2 Verletzte gibt.
Grund der unverhältnismäßigen Attacke ist angebliche eine Jugendschutzüberprüfung, welches jedoch durch den Einsatz der bekannten Wuppertaler Polizeihundertschaften in Zusammenarbeit mit Einsatzhundertschaften aus Essen (laut mehreren Augenzeugen) einen anderen Schatten trägt, dies spricht nicht für eine spontane Jugendschutzkonrolle sondern für ein länger geplantes Vorgehen. Vor Ort ist außerdem die Wuppertal Technischeeinsatzhundertschaft mit Scheinwerferwagen. Auf der Straße "Gathe" stehen die Wannen bis zur Bushaltestelle "Ludwigsstraße" oder sogar noch weiter.
Den Menschen im Autonomen Zentrum wurde Angeboten, dass sie das Gebäude freiwillig verlassen und ihre Personalausweise abgeben. Im moment werden die Ausweise der im Gebäude befindlichen Personen festgestellt. Was weiter geschieht ist nicht bekannt. Sobald ich es weiß werdet ihr es hier lesen können.







Dieser massive Angriff auf Freiräume, ist wie man es aus anderen Städten kennt leider kein Einzelfall. Immer wieder kommt es von Seiten der Polizei zu brutalen und unverhältnismäßigen Angriffen auf linke- und antifaschistische Freiräume. Und so wurde Wuppertal auch in der heutigen Nacht Opfer der staatlichen Willkür und Zerstörungswut.

Ich telefoniere lediglich mit Menschen im AZ selbst. Also ist dies nicht das offizielle Statement des AZ Wuppertal.

Donnerstag, 10. September 2009

Gedanken nach dem Lesen des Romans "Vom Schneckentöter und anderem Wahnsinn",

der aus der Zeit berichtet, als die Menschen den Frieden bekamen, den Aufbau unseres Landes voran trieben und das Miteinander selbstverständlich war - inspiriert durch die in diesem politischen Familienroman geschilderten Vorkommnisse, die erschreckenden Nachrichten aus Afghanistan hörte und wie unsere Politiker damit umgehen.
Ins unreine geschrieben,
das Volk an sich ist überflüssig. Es wird gebraucht um zu wählen, zu konsumieren und Kinder zu gebären, die man als Soldat in den Krieg ziehen lassen kann, um das Ansehen der Oberen zu verbessern.
Nicht gern gesehen wird ein Volk mit eigener Meinung, deshalb wird es vor den Fernseher gesetzt und über Bildung geredet, aber nichts getan, und das seit 1982.
Nach Gründung der BRD verkündete Adenauer, Nie wieder wird ein deutscher Soldat feindlichen Boden betreten. Die Bundeswehr hat er schnell mit Unterstützung der westlichen Alliierten aufgebaut, als Bollwerk gegen den Kommunismus.
Dank Merkel betreten unsere Soldaten auch wieder feindlichen Boden, während sie im Trockenen sitzt, umgeben von Schneider, Frisör und Kosmetiker.
Wen kümmert das hungernde ausgeblutete somalische Volk. Wenn aber westliche Luxusjachten, Traumschiffe auf Traumreisen, Ölfrachter der Saudis in Gefahr sind, dann werden weder Mühe noch Kosten gescheut, und unsere Soldaten müssen mit ihrem Einsatz das Mißmanagment aller kapitalistischen Staaten „gerade biegen“.
Schien der Einsatz unserer Soldaten in Afghanistan zu Beginn sinnvoll, so ist das, seit Merkel auf Bushs Anweisung Aufklärungsflieger über das Land kreisen läßt hinfällig.
Wurde das Volk dazu gefragt?
In Staatsbürgerkunde, erste Stunde, lernte ich einst, das Volk ist der Staat. Da haben unsere heutigen Machthaber sicher gefehlt.
Bedenklich, wenn so viele um Frieden und Gerechtigkeit bemühte populäre Persönlichkeiten wie Rabin, Nasser, JFK, Martin Luther King, John Lennon, Herhaus umgebracht werden. Wo kommen die Verrückten, die das Gute nicht wollen, bereit sind zur Waffe zu greifen, immer zu (un)passender) Zeit her.
Mit Nasser und auch mit Rabin wären die Palästinenser und Israelis mit Sicherheit ein gutes Stück weiter. Aber wer war daran interessiert?
Da werden immer wieder Konferenzen einberufen und beschlossen, diese oder jene Tretmine nicht mehr zu nutzen. Warum verbieten die westlichen Staaten nicht grundsätzlich die Produktion aller Tretminen. Beim Hanfanbau funktioniert das doch auch. Aber
Keine Tretminenproduktion = Verlust von Arbeitsplätzen
Steuerausfall
Keine westlichen Experten werden gebraucht, nach der Befriedung die Tretminen zu entschärfen = siehe oben
Keine Prothesenherstellung= siehe oben
Keine Medizinische Versorgung, Medikamente etc = siehe oben
Es werden keine Menschen gebraucht, die bereit sind in die Krisengebiete zu gehen um zu helfen. Das heißt sie würden im Land bleiben, hier sich sozial engagieren. Diese Leute kann unsere Obrigkeiten nur gebrauchen, wenn sie sich in deren Taten sonnen können, aber nicht im eigenen Land. Die bekommt man nicht so schnell vor den Fernseher.
Israel und Palästina ist ein Thema, das verfolgt mich schon seit Ende der sechziger Jahre. Meine Tochter war gerade geboren, da beschloßen die Araber, Israel in wenigen Tagen „platt“ zu machen. Das ging schief und die Geschichte ist bekannt. Mit meinem Baby im Arm dachte ich immer wieder an die armen Israelis und all die Toten auf arabischer Seite, an die Mütter. Sie wurden nicht gefragt.
Bei Gründung Israels waren die Juden in der gesamten westlichen Welt nicht hoch angesehen, die Palästinänser haben bei ihren arabischen Schwestern und Brüder ebenfalls einen schlechten Stand.
Meine Meinung, wollte man den Konflikt im Westen wie im Osten wirklich lösen, all die reichen arabischen Ölstaaten zusammen mit dem Westen würden das geregelt kriegen. Wo kommen all die Waffen her. Sie werden sich nicht im Gazha-Streifen produziert.
Die Menschen beider Staaten werden benutzt, und mit ihnen die Regierungen.